Адвокат А.Данквардт подал заявление в прокуратуру на редактора "Бильд" за антирусские нападки

Автор: Информационная служба "Русское поле" Просмотров: 4603

Лейпцигский адвокат Алексей Данквардт обратился в заявлением немецкую прокуратуру после публикации в газете "Бильд" с нападками на русских как этническое сообщество "мошенников и лжецов".

Как сообщил "Русскому полю" Алексей Данквардт, поводом для его обращения в прокуратуру г. Лейпцига стало содержание статьи в "Бильде" - "Ein Urteil zum Schämen!" от 25 июля 2016 г.

Адвокат Данквардт цитирует фразу из газеты в своем  в заявлении: "Nicht nur für Sport-Anhänger sind die Russen Betrüger und Lügner..." - "Не только для любителей спорта русские обманщики и лжецы...", которую счел оскорбительной и разжигающей национальную рознь.

Отметим тот факт, что в настоящий момент на сайте "Бильд" мы видим другой вариант этой фразы: "Für den Sport-Anhänger sind die Russen Betrüger und Lügner, die gerechte Strafe wäre ein Ausschluss von Olympia gewesen."

Возможно, имела место попытка смягчить смысл текста.

Однако печатный вариант газеты уже разошелся в тысячах экземпляров - копия приложена к заявлению.

 

Кроме того, русские в другой статье "Бильда" - "So geht Olympia den Bach runter" именуются "Нацией мошенников номер 1" - "Anstatt die Betrüger-Nation Nummer 1 mit einem Komplett-Ausschluss abzustrafen, gibt‘s ein Wischi-Waschi-Urteilchen". 

Адвокат Данквардт ходатайствует о возбуждении уголовного дела против ответственного редактора газеты "Бильд" за разжигание ненависти между народами

Заявление в прокуратуру направлено против ответственных за выпуск данных материалов, имена которых указаны на страницах с публикациями.

Адвокат заявляет в своем обращении в прокуратуру, что фразы из статьи направлены против всех русских, не только в области спорта. Для него лично, как этнического русского, данные формулировки являются оскорбительными и нетерпимыми.

А.Данквардт требует в уголовном порядке пресекать систематические антирусские выпады газеты "Бильд".

Текст обращения А.Данквардта в прокуратуру Лейпцига:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erstatte ich Strafanzeige gegen die verantwortlichen Redakteure der bundesweit erscheinenden Tageszeitung „Bild“ wegen Volksverhetzung und Beleidigung, stelle Strafantrag unter dem letztgenannten und allen anderen in Betracht kommenden rechtlichen Gesichtspunkten und erkläre, dass ich auf eine etwaige Einstellungsmitteilung nicht verzichte.

In der Ausgabe der “Bild“ vom 25.07.2016 auf Seite 13 ist unter anderem Folgendes abgedruckt:

„Nicht nur für Sport-Anhänger sind die Russen Betrüger und Lügner.“ Für diesen Satz zeichnet ein Herr Thomas Sulzer verantwortlich.

Weiter heißt es auf derselben Seite in einem von Thomas Sulzer, Marc Schmidt, Alexander Holzapfel und Andreas Hoffmann verfassten Artikel unter anderem:

„Anstatt die Betrüger-Nation Nummer 1 mit einem Komplett-Ausschluss abzustrafen, gibt es ein Wischi-Waschi-Urteilchen“.

Anlage: Kopie der angezeigten Zeitungsseite

Die „Bild“-Zeitung schürt schon seit längerer Zeit ethnischen Hass gegen Russen als Ethnie und Nation und ist damit insofern erfolgreich, als das Niveau und die Anzahl ausländerfeindlicher und rassistischer Ausfälle und Äußerungen gegen Russen in den letzten 2-3 Jahren massiv zugenommen hat. In dieses Muster fügen sich die angezeigten Diffamierungen nahtlos: Die Formulierungen sind so, dass der Vorwurf des Betruges sich ausdrücklich nicht nur gegen alle russische Sportler (was in dieser Pauschalität schon per se strafbar wäre), sondern – ausdrücklich vom Sport losgelöst – gegen alle Russen.

Russen werden hier als Nation und Ethnie einem Generalvorwurf ausgesetzt, der geeignet ist, sie breiten Massen verächtlich zu machen. Durch die Formulierung „nicht nur für Sport-Anhänger“ wird vermittelt, dass sich der Betrugsvorwurf gegen Russen in allen Lebenssphären und nicht nur beim Sport gerichtet ist. Auch die Bezeichnung „Betrüger-Nation Nummer 1“ geht bewusst erheblich weiter, als nur die aktuelle Debatte um Doping-Vorwürfe.

Für mich als ethnischen Russen sind die vorbenannten Bezeichnungen auch persönlich in besonderer Weise ehrverletzend und nicht duldbar.

Der durch die „Bild“ systematisch betriebenen antirussischen Volksverhetzung muss auch strafrechtlich Einhalt geboten werden.

Alexej Danckwardt

"Русское поле"