Am Samstag, den 13. Juli begeht man den 70. Jahrestag der Hinrichtung der Schluesselfigur der deutschen studentischen Widerstandsgruppe “Weisse Rose”

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Am Samstag, den 13. Juli begeht man den 70. Jahrestag der Hinrichtung der Schluesselfigur der deutschen studentischen Widerstandsgruppe “Weisse Rose”.

Alexander Schmorell – heutzutage der Heilige der russischen orthodoxen Kirche Alexander von Muenchen – wurde zusammen mit dem Professor der Philosophie Kurt Huber wegen der Verfassung und Verbreitung der gegen Hitler gerichteten Flugblaetter hingerichtet. Die beiden wurden im Muenchner Gefaengnis Stadelheim am 13. Juli 1943 enthauptet.

In dieser Woche findet eine Reihe von Gedenkveranstaltungen in diversen Staedten der Welt statt. Dem in Orenburg (Russland) geborenen Schmorell und seinem Universitaetsprofessor wird in Orenburg und Muenchen, in Berlin und Californien gedacht. Der Praesident der Orenburger gemeinnuetzigen Stiftung “Eurasia” und Biograph von Alexander Schmorell Igor Chramow nimmt an diesen Tagen an der ersten grossen Konferenz teil, welche von dem “White Rose Center” in Camarillo (Californien) an der Channel Island University Californien veranstaltet wird. Die Leiterin dieser Forschungsinstitution Denise Heap war 2007 als Gast von “Eurasia”-Stiftung in Orenburg, wo man zum ersten Mal in der Heimatstadt von Schmorell seinen 90. Geburtstag feierte.

Zu der russisch-orthodoxen feierlichen Lithurgie, die diesen Samstag an der Muenchner Kathedrale der Bekenner und Neumaertyrer Russlands gehalten wird, fliegen die Hierarchen der russischen Orthodoxie aus der ganzen Welt ein. Eine oeffentliche Gedenkveranstaltung organisiert diesen Samstag auch das “Weisse Rose” Institut e.V. in Muenchen. An dem Abend in der Ludwig-Maximilians-Universitaet werden auch die Verwandten aus dem Familienkreis der Hingerichteten der “Weissen Rose” teilnehmen. Mehrere Fernsehsender in Deutschland haben in diesen Tagen die Filme “Die Weisse Rose” von Michael Verhoeven und “Sophie Scholl. Die letzten Tage” von Marc Rothemund ins Programm aufgenommen.
Orenburger Buchverlag (Russland) hat die erneute zweisprachige Edition der Gestapo-Verhoerprotokolle von Alexander Schmorell herausgegeben. Das Buch, eingeleitet vom deutschen Historiker Prof. Dr. Wolfram Wette, enthaelt die Akten aus dem Beutebestand des Russischen Militaerarchivs Moskau mit der parallelen Uebersetzung ins Russisch.

Diese Woche erscheint im Aachener Verlag “Helios” das Buch von Igor Chramow “Die russische Seele der “Weissen Rose”. Diese seit Jahren erwartete volle Biographie von Alexander Schmorell wurde in russischer Sprache in Berlin bereits im Herbst 2001 vorgestellt. Das Vorwort zur deutschen Ausgabe des Buches von Chramow hat Hans-Joehen Vogel, Bundesminister a.D., einst Regierender Buergermeister von Berlin und Oberbuergermeister von Muenchen geschrieben.
Ein Sammelband “Vergesst den Gott nicht!” ist auch dem Orenburger Schmorell – heutzutage dem Heiligen Alexander von Muenchen gewidmet. Das Buch erscheint am 13. Juli im Hagia Sophia Verlag. Die Schmorell-Buchreihe wurde in diesem

Jahr von dem Buch “Zu blau der Himmel im Februar” von Jutta Schubert (Berliner Verlag “Kulturmaschinen”) eroeffnet. In diesem fiction-Buch werden die letzten Tage unseres Landesmannes Alexander Schmorell, der auf der Flucht von Gestapo ist, behandelt. Es scheint, erst 70 Jahre nach seinem Tode wurde der Mitbegruender der beruehmten “Weissen Rose” Alexander Schmorell etsprechend seiner Tat gewuerdigt.

PRESSEMITTEILUNG DER ORENBURGER GEMEINNUETZIGEN
STIFTUNG “EURASIA” Nr. 32 (562) den 11. Juli 2013

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Информационная служба "Русское поле"

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